Erfahrungsbericht 2022

Luci, Charlotte, Luna & Ella haben sind in der siebten Klasse und haben Ihre Erfahrungen vom SOLAP geteilt.

Wir haben im 2. Halbjahr des 7. Schuljahres mit dem Ackerprojekt begonnen. Wegen Corona mussten wir zuerst zu Hause Samen einpflanzen und diese pflegen. Mehrere Monate später konnten wir die nun schon fast ausgewachsenen Pflanzen, Kräuter etc. auf den Acker pflanzen. Zusätzlich hat uns die Ackerdemie noch junge Pflanzen gegeben. Somit war unser Acker komplett. Jeden Donnerstag in der 7./8. Stunde gehen wir mit der Klasse auf den Acker. Aber bis es dazu kam, musste viel getan werden.
Als wir den Acker von der anderen Klasse übernommen haben, war dieser voll mit Moos, Blättern und Unkraut. Anschließend mussten wir Beete und Wege anlegen. Wir haben gelernt, mit Pflanzen und Werkzeugen umzugehen. Erde musste gelockert werden, Unkraut gerupft, Beete vermessen und vieles mehr getan werden. Sobald wir etwas ernten konnten, durfte jeder etwas mit nachhause nehmen.

Unsere Tipps zum Anpflanzen:

  • Zucchini
  • Kartoffeln
  • Lauchzwiebeln
  • Zwiebeln
  • Sakat
  • Petersilie
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Fenchel
  • Kresse

Bei uns hat folgendes nicht funktioniert:

  • Süßkartoffeln
  • Paprika
  • Erdbeeren
  • Tomaten
Unsere generellen Tipps sind:

  • Immer frühzeitig ernten, manches Gemüse reift noch nach
  • Boden muss jede Stunde etwas gelockert werden
  • Gießen ist das A und O
  • Wenn etwas nicht wächst, einfach raus aus dem Acker und etwas anderes einpflanzen. Sonst einfach ein Blumenbeet

Wir haben die Kartoffeln, welche von unserem extra Kartoffelacker stammen selbst, verkauft an den Elternabenden. Es hat sehr viel Spaß gemacht.
Freiwillige Aktionen hören sich zwar imer sehr langweilig an, aber dadurch haben wir nette Leute unserer Schule kennengelernt.
Durch unsere Einnahmen können wir den Acker finanzieren. Somit könnt ihr euch auf eine lustige Ackerzeit freuen. Aber den Rest wollen wir euch nicht vorweg nehmen…

Artikel geschrieben von: Florian